Auch in Brühl wird es immer wärmer. Die durchschnittlichen Temperaturen sind hier um 2,3°C allein seit 1979 angestiegen. Extreme Hitzeereignisse nehmen stark zu. 

Zum Schutz der Bevölkerung muss die Kaltluftversorgung aus den umliegenden Wäldern der Ville erhalten oder besser weiter ausgebaut werden. In der Innenstadt müssen Bäume gepflanzt, Flächen entsiegelt und begrünt werden, die dann durch Wasserverdunstung für Kühlung sorgen können. Das kann zu deutlichen Temperaturreduzierungen führen, wie verschiedene Studien zeigen. Ein Wald ist gegenüber der Stadt um mehr als 10 Grad kühler. (Hitzefrei im Wald – wie Laubwälder ihre Umgebung kühlen | Forstpraxis)

Dabei können auch Pflanzen zwischen Pflasterritzen helfen, welche die Temperatur des Bodens um bis zu 28 Grad Celsius senken.Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag gegen Hitzestress in den Städten.

Entdeckt hat das der spanische Stadtplaner und Architekt Ángel Panero – mehr oder weniger durch Zufall in der Altstadt der nordspanischen Stadt Santiago de Compostela.

Das Magazin „Spektrum der Wissenschaft“ hat im Mai 2023 einen interessanten Artikel über die Superunkräuter gegen Hitzestress veröffentlicht.

 

Siehe auch: Hitzeaktionsplan Brühl