Verheerender Starkregen fällt immer öfter – mit katastrophalen Schäden für Menschen und Gebäude.

Nicht nur die Flutkatastrophe in 2021 zeigt uns, wie verletzlich unsere Umwelt ist. Viele Menschen haben durch die Fluten ihr Leben oder ihre Lebensgrundlage verloren. Zum Glück hatten wir seitdem noch keine weitere Flutkatastrophe. Aber auch im kleineren Umfang gibt es immer wieder Starkregenereignisse, die Keller und Gärten überfluten, und so zu enormen Kosten der Reparatur führen.

Das gilt auch für Brühl! Die zunehmende Versiegelung, aber auch Verdichtung der Böden führt bei zunehmenden Starkregenereignissen in immer stärkerem Maße zu Überschwemmungen und Schäden an Gebäuden und Infrastruktur.

Zuletzt gab es am 14. Juni 2025 ein nur 20-minütiges Starkregenereignis mit Hagel. Dass selbst diese „kleinen“ Starkregenereignisse Auswirkungen haben können, zeigt sich an der Situation im Grünen Weg und der Kuhgasse in Brühl.

Ein kleines Wäldchen wurde für einen Parkplatz des Phantasialands abgeholzt. Die Konsequenz: ein verstärkter Anfall von Oberflächenwasser, das sich den Weg in Richtung Wohnbebauung sucht. Die Kanalisation kann das Wasser nicht fassen, und auch eine zusätzliche Querrinne über der Straße hält den Wasserstrom nicht auf.

Wir alle müssen umdenken. Der Klimawandel und die daraus resultierenden Konsequenzen sind da. Der Druck auf die Verwaltung der Stadt Brühl und die politischen Entscheider zum Umdenken muss deutlich erhöht werden.

Seit April 2025 ist die Hochwasser-App des Landes NRW zugänglich. Hier kann jeder prüfen, wie gefährdet er ist.

Überschwemmte Straßen nach Starkregen in Brühl-Pingsdorf 2021

Video: Zieskoven

Quelle: Überflutungsschutz NRW
Siehe auch Beitrag: Hochwasserschutz

Foto: Neubauer